Weil wir der Meinung sind, dass die Beschäftigten der Berliner Polizei eine unabhängige Vertretung brauchen.

Weil die Personalpolitik von Landesregierung und Behördenleitung das soziale Gewissen starker Personalvertretungen braucht und Verbesserungen im Arbeitsumfeld in den letzten Jahren nicht zu beobachten waren. 

Weil wir uns bewusst sind, dass die Probleme in der Zukunft nicht kleiner werden.

Weil sich einfach mal was ändern soll, damit der alte Trott ein Ende hat!

 

Erstmals seit Jahrzehnten kandidierten Kolleginnen und Kollegen unter dem Kennwort:

„Bist Du zufrieden? Dann bleib liegen!“

auf der freien Liste „Unabhängige“ für die Personalratswahlen 2016 in der Direktion 6, der Direktion Einsatz und dem Gesamtpersonalrat. Ebenso kandierte die „Freie Liste Dir 2 – Die Alternative“ wieder in der Direktion 2. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten sind in allen Fachgewerkschaften organisiert. Aber auch nicht-gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter engagieren sich bei uns.

Wir sehen uns als ein Zusammenschluss von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auf der Grundlage der Regelungen des Personalvertretungsgesetzes Berlin allein sachorientiert agieren wollen. Sinn und Zweck ist es einen neutralen Personalrat zu stellen, der nicht permanenten Zwängen einer Gewerkschaft unterliegt und Personal- und Gewerkschaftsarbeit klar trennt.

Nur so kann im Sinne der Beschäftigten eine konsequente Vertretung erfolgen.

Dass im August 2016 innerhalb kurzer Zeit die notwendigen Unterstützerunterschriften für die Wahlvorschläge zusammen gekommen sind, zeugt von dem Bedarf an einem objektiven und gewerkschaftsübergreifenden Personalrat.

Das erfolgreiche Abschneiden der Unabhängigen bei den Personalratswahlen im Dezember 2016 ist für uns ein klarer Auftrag der Beschäftigten, Verantwortung zu übernehmen und die unter der Gewerkschaft der Polizei entstandenen verfilzten Strukturen zu überdenken.

Die Übernahme des Vorsitzes im Gesamtpersonalrat ist für uns Ansporn und Aufgabe zugleich, unter den konkurrierenden Personalvertretungen zu moderieren und diese im positiven Sinne  des Personalvertretungsrechts wieder an einen Tisch zu bringen.

Die paritätische Besetzung des neugewählten Vorstandes mit Unabhängigen, DPolG und BDK sehen wir als ersten Schritt in die richtige Richtung.